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Radialgeschwindigkeitsmethode oder auch „Doppler-Wobble-Methode“ Aber für den Nachweis von Exoplaneten mit der Radialgeschwindigkeitsmethode (auch Doppler-Spektroskopie genannt) ist die Bewegung des Sterns um den gemeinsamen Schwerpunkt von entscheidender Bedeutung.

Die meisten extrasolaren Planeten konnten nur deswegen als solche erkannt werden, weil sie ihren Zentralstern auf Grund der Schwerkraft während eines Umlaufes hin- und herschleudern. Diese Schleuderbewegung der Sterne erzeugt in ihren Spektren eine charakteristische Verschiebung der Linien. Die abwechselnde Blauverschiebung und Rotverschiebung kann so auf mehreren, zeitlich nacheinander gewonnen Aufnahmen nachgewiesen werden. Die Methode funktioniert, wenn wir das beobachtende System von der Seite her sehen.Wenn der Stern sich auf uns zubewegt, erfolgt in diesem Moment durch eine Blauverschiebung, wenn er sich wieder von uns entfernt erscheint im Spketrum eine Rotverschiebung. Dabei erzeugen die Schwergewichte unter den Planeten die größte Schleuderbewegung, weswegen man anfänglich mit dieser Radialgeschwindigkeitsmethode oder auch „Doppler-Wobble-Methode“ vor allem massereiche Planeten aufspüren konnte. Der erste 1995 mit dieser Methode entdeckte Planet 51 Pegasi b hat die Masse von etwa einem halben Jupiter.


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