Lebenslauf

2009 zum internationalen Jahr der Astronomie produzierte Isabella Buczek im Auftrag der Europäischen Weltraumagentur (ESA) für ein Konsortium aus 30 Planetarien die Filmproduktion „Augen im All“ am Zentrum für Kultur- und Wissenschaftskommuniaktion (ZKW) an der Fachhochschule Kiel. Über ein Jahr arbeitete sie als Produktionsleiterin und künstlerische Leiterin an der 4K Produktion. Sie leitete ein Produktionsteam, das zeitweise 100 Menschen umfasste, und arbeitete mit fünf Schauspielern zusammen. Der Film „Augen im All“ oder im Englischen „Touching the Edge of the Universe“ wird an über 30 Planetarien in Deutschland, Österreich, der Schweiz und England ausgestrahlt. Weitere Länder wie Spanien, Frankreich, USA, Australien und Kanada werden folgen. (Mehr unter Augen im All)

2008 arbeitete sie mit dem Produktionsteam am Planetarium Hamburg an der besonders beeindruckenden Show „Die Himmelsscheibe von Nebra“. Diese wird neben dem Planetarium Hamburg auch im Besucherzentrum "Arche Nebra" bei Halle aufgeführt. (Mehr unter Himmelsscheibe von Nebra)

2006-2008 arbeitete Isabella Buczek als Science Visualizer und 3D Designerin an zahlreichen Filmproduktionen wie „Meine Heimat – Unser kleiner blauer Planet“, „Dark Space Night“, „Sind wir allein“ und „Collisions“ am Planetarium Hamburg mit. (Mehr unter Filmographie)

2006 realisierte sie als 3D Artist am Melbourner Planetarium am ScienceWorks Museum die Produktion „The Problem with Pluto“ mit zwei weiteren 3D Designern. Die Show wurde 2006 auf der International Planetarian Society Konferenz präsentiert und danach an weitere Planetarien verkauft. (Mehr unter The Problem with Pluto)

2005 produzierte Isabella Buczek in einem internationalen Team mit Arturo Rivas aus Mexiko und Amy Buzby aus den USA eine 2K stereoskopische 3D Animation “Lightning – Inside the Phenomenon” für den V-Room (Virtual Room), eine mediale Inszenierung am Melbourne Museum.  (Mehr unter Lightning – Inside the Phenomenon)

2004 In ihrem Masterstudium an der Monash Universität in Melbourne, Australien, beschäftigte sie sich mit Themen des gesellschaftskritischen Umgangs mit Medien und deren Einfluß auf die Gesellschaft von heute.

2003 lernte Isabella Buczek mit Bob Weber bei der Musik-Video-Produktion für die Band „Fury in the Slaughterhouse“ (die erste 360°-Produktion in Deutschland) die immersive, digitale Projektionstechnik am Mediendom der Fachhochschule Kiel kennen. (Mehr unter VIP)

2001-2004 studierte Isabella Buczek Kunst- und Designgeschichte, Fotografie, Layout und Animation an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel und spezialisierte sich auf das Bewegtbild.

Damit weitere Bevölkerungsschichten an den kulturellen Veranstaltungsangeboten von Planetarien teilnehmen können, setzte sich Isabella Buczek dafür ein, dass auch blinde Menschen den Weltraum in der Kuppel erleben können. Dies wird möglich durch die Tatsache, daß nur 8% der von Blindheit betroffenen Personen überhaupt keine Lichtimpulse empfangen. So unterstützte sie das Nordteam Hörfilm e.V. bei der Produktion der Audiodeskription für den Film „Augen im All“ in deutscher Sprache. Sie hofft, das weitere Sprachen und Institutionen folgen werden. (Mehr unter  http://www.andersicht.net/index.php?menuid=49&reporeid=36)  

Der Vergangenheit – unserer Geschichte Leben einhauchen, die Gegenwart und das von der Menschheit erreichte Wissen verstehen, neue Fenster und Lösungen für die Zukunft eröffnen, bleibt weiterhin Isabella Buczeks Ziel bei Ihren zukünftigen Projekten.